



TIBETAN CRANIAL THERAPIE (TCT)


DIE GESCHICHTE VON TCT
Tibetan Cranial Therapie (TCT) hat eine sehr lange Tradition, die in der Hochebene des Himalayas vor ca. 3000 Jahren ihren Ursprung fand. Sie ist Teil der Traditionellen Tibetischen Medizin. Die Lehre beinhaltet vor allem heiliges Wissen, das von eingeweihten tibetischen Lamas der Drikung Kagyu Linie über viele Generationen mündlich und ausschliesslich an ihre Schüler weitergegeben wurde. 1987 wurde schliesslich Shar Lee - einer Amerikanerin - die Ehre zuteil, ein persönliches Training von Lama Dorje zu erhalten. Shar studierte diese Therapie mit dem tibetischen Mönch während fünfzehn Tagen, täglich 18 Stunden lang. Das Erlernte brachte sie zurück in Ihre Heimat. Nach dem Tod Lama Dorje wurde Shar von einem Lama in Kathmandu dazu aufgefordert, diese Lehre weiterzugeben. Sie sei womöglich der letzte noch lebende Mensch, der diese Kunst beherrsche. So beschloss Shar, Tibetan Cranial fortan an andere weiterzugeben und die Tradition, die schon fast dem Untergang geweiht war, wieder aufzubauen und im Westen zu lehren. Bis heute wird sorgfältig ausgewählt, wer diese Tradition weitergeben darf und so ist Reinfried Neureiter momentan der einzige Ausbildner in der Schweiz. Mehr über ihn und die Ausbildung erfährst du auf der Seite "Ausbildung". Tibetan Cranial - Eine alte Kunst zu heilen. Die Tibetan Cranial-Therapie, “ Thoba Khjatag” (Schädel bewegen) wie es original heisst, wird heute in Ihrer traditionellen Form im Westen praktiziert. Es gilt als altes heiliges Wissen, welches über Jahrhunderte ausschliesslich mündlich in Klöstern von Mönch zu Mönch weitergegeben wurde.

DIE WIRKUNG VON TCT
Tibetan Cranial Therapie aktiviert die natürlichen Selbstheilungskräfte von Körper, Geist und Seele. Es ist eine dynamische und tiefgreifende Methode, welche ganzheitlich alle Aspekte des Lebens miteinschliesst und intensives Wohlbefinden ermöglicht. Eine TCT Behandlung ermöglicht eine Neuausrichtung von: ○ Vagusnerv ○ Atlasaxis ○ 22 Schädelknochen ○ Faszien ○ Liquor (Gehirnflüssigkeit) Erfahrungen zeigen eine besondere Wirksamkeit bei: ○ Nacken-, Wirbelsäulen- & Rückenproblemen ○ Gehirnerschütterung ○ Kieferfehlstellungen / Zähneknirschen ○ Stress, innerer Unruhe und Erschöpfung ○ Schlaf- und Konzentrationsstörungen ○ Migräne, Schwindel und Tinnitus ○ Ischiasbeschwerden und Schleudertrauma ○ ADHS und Autismus-Spektrum ○ emotionalen Belastungen und Suchterkrankungen Eine TCT-Behandlung kann lange nachwirken. Die Effekte sind auch immer von der individuellen Konstitution und von der Anzahl der erhaltenen Sitzungen abhängig. Das Wunderbare an dieser Arbeit ist, dass sie den Körper anregt, sich selbst wieder in Balance zu bringen, und die Selbstheilungskräfte stimuliert.

ABLAUF DER THERAPIE
Der Klient liegt angezogen auf einem Behandlungstisch. In der Tradition der tibetischen Überlieferung liegt man auf einer Holzunterlage, ohne Matte. Der Therapeut kniet während der Arbeit hinter dem Kopf der liegenden Person. So hat er eine stabile und gerade Haltung des Rückens. Das Kronenchakra des Klienten und das Herzchakra des Therapeuten sind sehr eng miteinander verbunden. Die innere Kernhaltung ist Mitgefühl und Demut, die zur Heilung auf subtiler Ebene beitragen. Der Therapeut begibt sich während der Anwendung in ein Mantra, welches er/sie ständig rezitiert. Es ist bevorzugt das Medizinbuddha Mantra, das uns mit dem heilsamen Energiefeld verbindet. Die therapeutische Orientierung erfolgt über die Pulse und intuitiv. Eine weitere Besonderheit der Tibetan Cranial Therapie ist eine einzigartige Nackenarbeit und die Arbeit im Mund, welche Raum schafft und als grosse Erleichterung & sehr befreiend wahrgenommen wird. Tibetan Cranial Therapie ist keine Massage und unterscheidet sich in der Vorgehensweise, der Technik und auch der Auswirkung von der westlichen Craniosacral Therapie. Besonderheiten in der TCT sind: Die Arbeit im Mund, im Nacken sowie im Halswirbelsäulenbereich.

